Wenn Schlafprobleme chronisch werden, liegt eine behandlungsbedürftige Insomnie vor. Wie man sie erkennt und was wirklich hilft.
Gelegentlich schlecht schlafen ist normal. Wenn Einschlaf- oder Durchschlafprobleme jedoch mindestens dreimal pro Woche über mehr als drei Monate bestehen, spricht man von einer chronischen Insomnie — einer behandlungsbedürftigen Erkrankung.
Bei Frauen in der Menopause verbinden sich oft mehrere Faktoren: hormonell bedingte Hitzewallungen unterbrechen den Schlaf, Sorgen und Stimmungsveränderungen aktivieren das Gehirn in der Nacht, und die veränderte Schlafarchitektur reduziert den erholsamen Tiefschlaf.
Erste Wahl: CBT-I. Die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnien gilt als wirksamste langfristige Behandlung — über die Menopause hinaus. Sie verändert Gedanken und Verhaltensweisen rund um den Schlaf.
Hormontherapie: Wenn Hitzewallungen und Nachtschweiß den Schlaf unterbrechen, kann eine Hormontherapie die Schlafqualität erheblich verbessern.
Schlafrestriktionstherapie: Ein zentrales Element der CBT-I — anfangs kontraintuitiv, aber sehr wirksam. Das Schlaffenster wird zunächst verkürzt, um den Schlafdruck zu erhöhen, und dann schrittweise ausgedehnt.
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