Zucker und raffinierte Kohlenhydrate können Wechseljahressymptome verschlimmern — über mehrere Wege. Was Sie wissen sollten.
Der Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und Wechseljahressymptomen wird in der öffentlichen Debatte kaum diskutiert. Dabei gibt es gute Gründe, in den Wechseljahren besonders auf den Zuckerkonsum zu achten.
Starke Blutzuckerschwankungen können Hitzewallungen triggern oder verstärken. Wenn der Blutzucker schnell ansteigt und dann rasch fällt, reagiert der Körper mit Stressreaktionen — die auch vasomotorische Symptome auslösen können.
Ein zuckerreicher Abendsnack lässt den Blutzucker ansteigen und wieder fallen — oft genau in den frühen Morgenstunden, was das Aufwachen begünstigt. Protein- und fettreiche Abendmahlzeiten stabilisieren den Blutzucker über Nacht besser.
Raffinierter Zucker fördert Entzündungsprozesse im Körper, die mit Depressionen und Stimmungsveränderungen assoziiert sind. Der Serotonin-Spiegel reagiert sensibel auf Ernährung — und Frauen in den Wechseljahren sind sowieso vulnerabler für Stimmungsveränderungen.
Insulinresistenz in der Menopause: Östrogen schützt vor Insulinresistenz. Ohne diesen Schutz reagiert der Körper sensibler auf Zuckerspitzen — und das Risiko für Typ-2-Diabetes steigt nach der Menopause.
Keine Verbote — aber bewussterer Konsum: Raffinierte Kohlenhydrate und Süßes in Maßen, kombiniert mit Protein und Ballaststoffen, und möglichst als Mahlzeit statt als Snack zwischendurch.
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