Schlaf

Sport und Schlaf: Wie Bewegung die Schlafqualität in der Menopause verbessert

Körperliche Aktivität ist eine der wirksamsten nicht-pharmakologischen Maßnahmen für besseren Schlaf — auch in der Menopause.

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Redaktion Melnovia
5 Min. Lesezeit
Sport und Schlaf: Wie Bewegung die Schlafqualität in der Menopause verbessert

Regelmäßige Bewegung verbessert nachweislich die Schlafqualität — das gilt für alle Altersgruppen, besonders aber für Frauen in der Menopause.

Was sagt die Forschung?

Eine Metaanalyse aus 2021 zeigte, dass regelmäßiges aerobes Training die Einschlafdauer um durchschnittlich 22 Minuten reduzierte und die subjektive Schlafqualität deutlich verbesserte — bei postmenopausalen Frauen stärker als in anderen Gruppen.

Welche Sportarten helfen am meisten?

  • Ausdauertraining: Gehen, Joggen, Radfahren, Schwimmen — 150–300 Minuten pro Woche moderate Intensität
  • Krafttraining: 2–3 mal pro Woche, hilft auch gegen nächtlichen Schweißabbau
  • Yoga und Stretching: Besonders abends sinnvoll — reduziert Cortisol und fördert Entspannung

Timing ist wichtig

Intensives Training kurz vor dem Schlafen kann das Einschlafen erschweren — die Körperkerntemperatur bleibt erhöht, das Nervensystem ist aktiviert. Besser: Training am Morgen oder frühen Nachmittag. Leichtes Yoga oder Stretching am Abend ist dagegen förderlich.

Auch für den Rest: Regelmäßige Bewegung reduziert Hitzewallungen, verbessert die Stimmung, stärkt Knochen und Herz. Die positiven Effekte auf den Schlaf sind nur einer von vielen Gründen, aktiv zu bleiben.

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