Körperliche Aktivität ist eine der wirksamsten nicht-pharmakologischen Maßnahmen für besseren Schlaf — auch in der Menopause.
Regelmäßige Bewegung verbessert nachweislich die Schlafqualität — das gilt für alle Altersgruppen, besonders aber für Frauen in der Menopause.
Eine Metaanalyse aus 2021 zeigte, dass regelmäßiges aerobes Training die Einschlafdauer um durchschnittlich 22 Minuten reduzierte und die subjektive Schlafqualität deutlich verbesserte — bei postmenopausalen Frauen stärker als in anderen Gruppen.
Intensives Training kurz vor dem Schlafen kann das Einschlafen erschweren — die Körperkerntemperatur bleibt erhöht, das Nervensystem ist aktiviert. Besser: Training am Morgen oder frühen Nachmittag. Leichtes Yoga oder Stretching am Abend ist dagegen förderlich.
Auch für den Rest: Regelmäßige Bewegung reduziert Hitzewallungen, verbessert die Stimmung, stärkt Knochen und Herz. Die positiven Effekte auf den Schlaf sind nur einer von vielen Gründen, aktiv zu bleiben.
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