Welche Laborwerte aussagekräftig sind, wann man sie messen sollte und warum Symptome oft mehr sagen als ein einzelner Laborwert.
„Machen Sie mal Blut“ — aber welche Werte sind eigentlich sinnvoll, wenn man vermutete Wechseljahressymptome abklären möchte? Eine Orientierung.
Follikelstimulierendes Hormon (FSH) steigt an, wenn die Eierstöcke weniger reagieren. Ein FSH-Wert über 40 IU/L an zwei Messpunkten im Abstand von 4 Wochen deutet auf eine Menopause hin — allerdings gilt das erst nach dem 40. Lebensjahr als diagnostisch verlässlich.
Das wichtigste Östrogen im reproduktiven Alter. In der Perimenopause schwankt es stark — ein einzelner Wert ist wenig aussagekräftig. Niedrige Werte bestätigen die Menopause, aber der Normalbereich ist breit.
Wichtig: Hormontests in der Perimenopause sind begrenzt aussagekräftig, weil die Spiegel stark schwanken. Symptome und Zyklusmuster sind oft wichtiger als ein einzelner Laborwert. Lassen Sie sich nicht durch „normale“ Werte abspeisen, wenn Ihre Symptome real sind.
Eine einmalige Messung reicht selten. Sinnvoller ist eine Verlaufsmessung — und immer in Kombination mit einem ausführlichen Gespräch über Symptome, Zyklusveränderungen und Familienanamnese.
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