Auch Frauen produzieren Testosteron — und sein Abfall in den Wechseljahren hat spürbare Auswirkungen auf Energie, Libido und Muskelmasse.
Testosteron gilt als „das Männerhormon“ — doch auch Frauen produzieren es, in den Eierstöcken und der Nebennierenrinde. Und sein Einfluss auf das weibliche Wohlbefinden ist erheblich.
Testosteron beginnt ab ca. 30 Jahren langsam zu sinken. Nach der Menopause — besonders nach chirurgischer Entfernung der Eierstöcke — kann es deutlich abfallen. Auch Stress und chronische Erkrankungen senken den Testosteronspiegel.
Testosteron lässt sich im Blut messen — aber Referenzwerte für Frauen sind weniger standardisiert als bei Männern. Wichtiger als ein einzelner Wert ist das klinische Bild: Wie fühlt sich die Frau? Welche Symptome bestehen?
Testosteron-Therapie bei Frauen: Ist in Deutschland nicht offiziell für Frauen zugelassen, wird aber off-label eingesetzt — bei klaren Indikationen und unter ärztlicher Aufsicht. Die Datenlage zur Wirksamkeit bei Libidostörungen ist gut.
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