Wechseljahre ist nicht gleich Wechseljahre. Was die drei Phasen unterscheidet, wann sie beginnen und was in jeder Phase mit dem Körper passiert.
Die Wechseljahre sind kein einzelnes Ereignis, sondern ein Prozess über viele Jahre. Drei Phasen lassen sich unterscheiden — jede mit eigenen hormonellen Veränderungen und typischen Symptomen.
Die Prämenopause beginnt mit dem reproduktiven Erwachsenenalter und endet, wenn die ersten Symptome der Perimenopause auftreten. In dieser Phase funktioniert der Hormonhaushalt noch weitgehend normal — aber langsam beginnt die Progesteron-Produktion zu sinken, oft schon ab Mitte 30.
Die eigentliche Übergangsphase. Östrogen schwankt stark und unregelmäßig, der Zyklus verändert sich, erste Symptome treten auf. Diese Phase dauert im Schnitt 4–7 Jahre und endet mit der letzten Menstruation.
Die Postmenopause beginnt 12 Monate nach der letzten Menstruation und dauert den Rest des Lebens. Östrogen- und Progesteronspiegel stabilisieren sich auf einem niedrigen Niveau. Viele Symptome verbessern sich — aber das Risiko für Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt.
Wichtig: Die Menopause selbst — das Ende der Menstruation — ist retrospektiv definiert: erst wenn 12 Monate keine Periode mehr aufgetreten ist, gilt dieser Zeitpunkt als Menopause.
Je früher Frauen verstehen, in welcher Phase sie sich befinden, desto gezielter können sie handeln. Laborwerte (FSH, Östradiol) können helfen — aber Symptome und Zyklusmuster sind oft aussagekräftiger als einzelne Messwerte.
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