Wechseljahre

34 Symptome der Wechseljahre — die vollständige Liste

Die meisten Frauen kennen Hitzewallungen. Aber die Wechseljahre haben über 30 weitere Symptome — von Tinnitus bis zu Hautveränderungen.

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Redaktion Melnovia
9 Min. Lesezeit
34 Symptome der Wechseljahre — die vollständige Liste

Wenn Frauen an Wechseljahre denken, denken sie meist an Hitzewallungen. Dabei ist das nur eines von über 30 Symptomen, die hormonelle Veränderungen auslösen können — viele davon völlig unbekannt.

Vasomotorische Symptome

  • Hitzewallungen — das bekannteste Symptom: plötzliche Wärmewellen, Rötung, Schwitzen
  • Nachtschweiß — nächtliche Schweißausbrüche, die den Schlaf unterbrechen
  • Herzrasen — plötzliche Palpitationen, oft ohne erkennbaren Auslöser
  • Kälteschauer — direkt nach einer Hitzewallung einsetzende Kälteempfindung

Schlaf und Energie

  • Schlafstörungen — Ein- und Durchschlafprobleme, unruhiger Schlaf
  • Erschöpfung — anhaltende Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf
  • Konzentrationsprobleme — Schwierigkeiten, Gedanken festzuhalten
  • Gedächtnisveränderungen — Wortfindungsstörungen, „Brain Fog“

Psychische Symptome

  • Stimmungsschwankungen — schnelle Stimmungswechsel ohne äußeren Anlass
  • Reizbarkeit — niedrigere Reizschwelle als gewohnt
  • Angstgefühle — neue oder verstärkte Ängste
  • Niedergeschlagenheit — depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit

Körperliche Veränderungen

  • Vaginale Trockenheit — Ausdünnung der Schleimhäute, Brennen, Jucken
  • Gelenkschmerzen — Östrogenmangel kann Gelenkentzündungen fördern
  • Gewichtszunahme — besonders im Bauchbereich
  • Haarausfall — dünner werdendes Kopfhaar, manchmal auch Körperbehaarung
  • Hautveränderungen — trockener, dünner, weniger elastisch
  • Veränderter Geruch — durch veränderte Schweißzusammensetzung
  • Tinnitus — Östrogenrezeptoren befinden sich auch im Innenohr
  • Schwindel — gelegentlich im Zusammenhang mit Hitzewallungen

Wichtig: Nicht jede Frau erlebt alle Symptome. Manche bemerken kaum etwas, andere sind stark betroffen. Hormonelle Veränderungen sind individuell — und behandelbar.

Was hilft?

Welche Symptome auftreten und wie stark, hängt von genetischen Faktoren, Lebensstil und dem individuellen Hormonprofil ab. Der erste Schritt ist immer: verstehen, was passiert. Der zweite: mit einer spezialisierten Ärztin sprechen.

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